Abschlussprüfung

Vom 5.5. bis 9.5. waren unsere aufregendsten Tage: die Prüfungen wurden geschrieben. Die Deutschprüfung war unsere erste Hürde. Die meisten entschieden sich für die Erörterung oder den Monolog, ich fand aber die Gedichtinterpretation besser. Gefühlsmäßig war Deutsch die einfachste Prüfung, dann wurde es immer schwerer. Die zweite Prüfung war Englisch. Der erste Teil, das Hören, war äußerst schwierig –

das Sprechtempo war viel zu schnell und wir sehr aufgeregt. Aber es gab ja noch den zweiten Teil mit den Lese- bzw. Schreibaufgaben. Das Verstehen der Aufgabenstellung ist das A und O, leider haben hier einige Schüler große Schwächen gezeigt. Aber das Allerschlimmste war der Betrugsversuch eines Schülers, der trotz Belehrung sein Handy auf dem Tisch hatte. So leichtsinnig seine Zensur zu verderben kann man einfach nicht nachvollziehen. Für viele von uns war Mathe das Angstfach. Der hilfsmittelfreie Teil war ganz einfach. Die folgenden zwei Pflichtteile waren schon anstrengender. Der Dienstag und Donnerstag zwischen den Prüfungen war frei. Die einen nutzten die Zeit nochmals zum Vorbereiten, die anderen genossen ihre freie Zeit zum Abschalten. Bis Juni hieß es nun abwarten, um zu erfahren, welche Ergebnisse wir in den Prüfungen erreicht haben. Spannung pur, Hoffen und Bangen.

(Salomé P. 10b)